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Gran Canaria - Perle im Atlantik
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Der Landschaftskontrast auf Gran Canaria könnte größer nicht sein. Hier fühlt man sich einerseits in die Wüsten Afrikas versetzt: Landstriche mit Sanddünen und blankem Fels, vegetationsfrei und lebensfeindlich. Auf der anderen Seite erwarten uns beeindruckende Berge, durchbrochen von üppigen, grünen Tälern und Hängen, wo sich saftige Terrassenfelder mit Orangen- und Mandelbäumen präsentieren. Dann wieder erstarrte Lavatürme, die einen bizarren Horizont vor dem tiefblauen Himmel bilden. Die Reise hat einige Höhepunkte zu bieten: Wir wandern vorbei an den bewohnten Höhlen der Guanchen, weiter auf die Vulkanberge mit einem traumhaften Blick nach Teneriffa und schließlich zum Roque Nublo, dem heiligen Fels der Guanchen und heutigem Wahrzeichen Gran Canarias.


 

 INFO

 

 

 

Gran Canaria ist mit einer Fläche von 1.560,1 km² nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgrößte der Kanarischen Inseln, einer Autonomen Gemeinschaft Spaniens. Die annähernd kreisförmige Insel hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometern und eine Küstenlänge von rund 236 Kilometern. Gemessen an der Bevölkerung ist Gran Canaria nach Teneriffa die zweitgrößte Insel der Kanaren. Die Hauptstadt ist Las Palmas de Gran Canaria. Im Jahr 2008 hatte die Insel 829.597 Einwohner.

Klima 

Gran Canaria liegt im Einflussbereich der Passatwinde, die auf der Nordhalbkugel von Nordosten herandrängen. Sie werden an den Inselbergen zum Aufsteigen gezwungen und sorgen an deren Nordhängen für zum Teil ergiebige Niederschläge, meist in Form von Nebel. Die Insel ist daher klimatisch in etwa zweigeteilt in den feuchteren Norden und den trockeneren Süden. Die Trockenheit der Südinsel wird durch den Einfluss trockener Winde aus der Sahara noch verstärkt, dieses als Calima bekannte Wetterphänomen reicht von kaum merklicher Temperaturerhöhung bis zu starken Winden mit Sand und einem Temperaturanstieg unter Tags bis zu 50 °C und in der Nacht bis zu 40 °C.

Vegetation

Dementsprechend haben sich auch unterschiedliche Vegetationszonen ausgebildet. Im Norden herrschen von Natur aus Lorbeerwälder vor, während der Süden von Halbwüstenvegetation geprägt ist. Dort dominieren an die Trockenheit angepasste Wolfsmilchgewächse. Berühmt ist die Kanaren-Wolfsmilch auf Grund ihres kakteenähnlichen Aussehens. Verbreitet sind auch strauchhohe, verholzte und dickblättrige Natternkopf-Arten. Die aus Amerika stammenden Feigenkakteen haben sich dort ebenfalls ausgebreitet. Die Lorbeerwälder werden von Kanaren-Lorbeer (Laurus novocanariensis) und Baumheide gebildet. Dort kommt die Kanaren-Glockenblume, die Charakterart der Kanarischen Inseln, von Natur aus vor. Auf Gran Canaria sind auf Grund der intensiven Nutzung durch den Menschen insbesondere die Lorbeerwälder auf kleine Reste zusammengeschrumpft. Die hochmontanen Regionen werden von Kiefernwäldern eingenommen, die sich vor allem aus Kanaren-Kiefern zusammensetzen.

Geschichte

Die Insel Gran Canaria war von den Guanchen bewohnt, als sie im 15. Jahrhundert von Spanien erobert wurde. Wann und unter welchen Umständen die Ureinwohner die Insel besiedelt haben, ist umstritten. Da als Guanchen ursprünglich nur die Ureinwohner Teneriffas bezeichnet wurden, spricht man auf Gran Canaria lieber von den Urkanariern. Diese lebten teils in Höhlen und teilweise auch in aus Steinen gebauten Rundhäusern.

Man vermutet, dass sich der Name Gran Canaria vom lateinischen Wort für Hund, Canis, ableitet, da die Insel mit Hunden bevölkert war. Als ebenso wahrscheinlich gilt nach dem Stand der Forschung die Rückführung auf den berberischen Volksstamm der Canarii aus dem Nordosten Afrikas.

Tourismus

Jährlich besuchen etwa 2,8 Millionen Menschen Gran Canaria, vor allem die touristischen Zentren im Süden der Insel mit den Orten MaspalomasPlaya del Inglés und San Agustín. Sie generieren einen Umsatz von etwa 2,5 Milliarden Euro. Besonders in mittel- und nordeuropäischen Ländern ist Gran Canaria als Reiseziel beliebt, gerade bei jenen, die im Winter das milde kanarische Klima bevorzugen. Aber auch in den Sommermonaten ist das Klima auf der Insel zumeist gemäßigt. Dies liegt am kalten Kanarenstrom. Wegen der also fast ganzjährig herrschenden Tagestemperaturen zwischen 18 und 26 Grad werden die Kanaren auch Inseln des ewigen Frühlings genannt. Die Insel gilt als beliebtes Urlaubsziel bei Schwulen und Lesben, besonders die Orte Playa del Inglés und das anschließende Maspalomas. Alljährlich findet Ende November in Maspalomas das Internationale Sportfestival Blume Gran Canaria statt. (weiterlesen)

Point of Intrest

Die Stadt Las Palmas de Gran Canaria ist mit 381.271 Einwohnern die größte Stadt der Kanarischen Inseln. Sie ist die Hauptstadt der spanischen Provinz Las Palmas und neben Santa Cruz de Tenerife eine der beiden Hauptstädte der Kanaren. Maßgeblich geprägt wird die Stadt durch ihren Hafen, der zu den größten des Atlantiks gehört. Zu den Nachbargemeinden zählen Santa Brígida im Süden und Arucas im Westen.

In Las Palmas de Gran Canaria ist es häufig stark bewölkt. Dieses klimatische Phänomen, das von den Einheimischen als „Panza de burro“ (Eselbauch) bezeichnet wird, hat dazu geführt, dass sich der Tourismus von der Hauptstadt in den Süden Gran Canarias verlagert hat und sich heute nahezu ausschließlich auf Maspalomas und die Costa Mogán konzentriert. Trotzdem hat eine Studie der Universität von Syracuse (USA) Las Palmas de Gran Canaria als die Stadt mit dem besten Klima der Welt bezeichnet. (weiterlesen)

San Bartolomé de Tirajana ist eine Gemeinde mit 53.440 Einwohnern (Stand 1. November 2011) auf einer Fläche von 333,13 km² im Süden der Insel Gran Canaria. Die Nachbargemeinden sind Tejeda im Nordwesten, Vega de San Mateo und Valsequillo im Norden, Agüimes im Nordosten, Santa Lucía de Tirajana im Osten und Mogán im Westen. Der Namensteil Tirajana verweist auf einen Stamm der Urkanarier, der vor der Eroberung der Insel durch die Spanier im Gebiet des heutigen Ortes lebte. (weiterlesen)

Maspalomas liegt an der Südspitze der kanarischen Insel Gran Canaria, an der Küste des Atlantiks. Im südöstlichen Teil wird der Ort durch die Dünen von Maspalomas vom Meer getrennt. Maspalomas besteht zum Großteil aus Ferienanlagen und der dazugehörigen Infrastruktur.

Die Dünen im Südosten von Maspalomas erstrecken sich über eine Länge von sechs und eine Breite von ein bis zwei Kilometern. Der Sand besteht hier nicht aus Gesteinstrümmern, sondern überwiegend aus von der Brandung angeschwemmtem und zerriebenem Korallen- und Muschelkalk – durch die Calima verwehter Sand aus der Sahara ist nicht der eigentliche Ursprung. Schwere Stürme im Frühjahr 2006 sowie im Februar 2010 richteten einigen Schaden an und spülten viel Sand ins Meer. (weiterlesen)

Playa del Inglés ist ein Ortsteil der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana an der Südküste Gran Canarias. Der Hauptwirtschaftszweig ist der Tourismus. Playa del Inglés bildet zusammen mit San Agustín und Maspalomas, die ebenfalls zur Gemeinde San Bartolomé de Tirajana gehören, das größte touristische Zentrum Spaniens. Aufgrund ihres langen, breiten Sandstrandes mit weitläufigen Dünen sind die Ortsteile bekannter als die Gemeinde, deren historischer Ortskern 23 Kilometer nördlich im Inneren der Insel liegt. (weiterlesen)

Santa Lucía de Tirajana  hat 66.725 Einwohner (Stand 1. November 2011) auf einer Fläche von 61,56 km². Sie liegt südlich von Las Palmas de Gran Canaria und nordöstlich von Puerto Rico. Die Nachbargemeinden sind Agüimes im Norden und San Bartolomé de Tirajana im Süden und Westen. Ihr Gebiet ist schmal und länglich gestaltet und reicht von der Küste bis ins Inselinnere von Gran Canaria.

Santa Lucía de Tirajana hat eine wichtige historische Bedeutung, denn hier befinden sich unter anderem viele Höhlenbauten und die Festung „Fortaleza de Ansite“ – sie besteht aus unzähligen Höhlenbauten und sieht gar nicht nach einer klassischen Festung aus. Die Höhlen dort dienten früher den Canarios nicht nur als Behausung, sondern auch als Gräber. Dieser Umstand lenkt das Augenmerk noch mehr auf die architektonischen Leistungen dieser Höhlenunterkünfte in Santa Lucía de Tirajana. (weiterlesen)

Mogán liegt südlich von Las Palmas de Gran Canaria und nordwestlich von Puerto Rico. Die Nachbargemeinden sind Tejeda im Norden, San Bartolomé de Tirajana im Osten und San Nicolás de Tolentino im Nordwesten. Der Hauptort Mogán liegt im Barranco de Mogán, das als eines der fruchtbarsten und landschaftlich reizvollsten Täler von Gran Canaria gilt. In Mogán selbst, das sich als lang gezogene Siedlung inmitten von fruchtbarem Kulturland am Rande steiler Berghänge entwickelt hat, leben rund 700 Menschen. Zahlreiche Häuser sind von üppigen Gärten umgeben und bilden somit einen Faktor für den starken Andrang von Touristen. (weiterlesen)

Der Roque Nublo liegt im Zentrum Gran Canarias im Municipio Tejeda, die Grenze zum Municipio San Bartolomé de Tirajana verläuft nur etwa einen Kilometer südöstlich. Er ist umgeben vom nach ihm benannten Naturschutzgebiet Monumento natural del roque nublo, das mit einer Fläche von 451,8 ha den gesamten Berg umfasst und Bestandteil des über 263 km² großen Naturparks Parque Rural del Nublo ist. Er gilt als Wahrzeichen der Insel.

Der Gipfelfels Roque Nublo erhebt sich etwa 65 Meter über seine Umgebung, eine verhältnismäßig flache Gipfelebene. 500 Meter südöstlich ist dem Roque Nublo der 1737 m hohe Roque de San José vorgelagert, ein weiterer auffälliger Felsturm ist derEl Fraile (Der Mönch). Unmittelbar neben dem Roque Nublo liegt der deutlich niedrigere Roque rana. (weiterlesen)

Die Guanchen (GuancheGuanchinetSynonymAltkanarier). Über die Herkunft der Guanchen ist wenig bekannt. Wahrscheinlich gab es mehrere Besiedelungsphasen der Kanaren. Die ersten Menschen wanderten vermutlich ab etwa 3000 v. Chr. von Nordosten auf die Kanaren ein. Wahrscheinlich stammen sie von Wüstenbewohnern der Sahara ab, die mit Binsenbooten von Nordafrika aus übersetzten. Außerdem weisen archäologische Ausgrabungen auf eine Besiedlung aus Südwesteuropa hin. Für eine Besiedlung aus Europa spricht die Hellhäutigkeit der Altkanarier. Um 1100 v. Chr. könnten Phönizier auf der Suche nach Handelsmöglichkeiten die Kanarischen Inseln besucht haben. Im Zeitraum von 500 bis 200 v. Chr. kamen weitere Menschen aus Nordafrika auf die Inseln. Wahrscheinlich fanden sie bereits mehrere Kleinkönigreiche vor. (weiterlesen)

Die Guayadeque Schlucht (Barranco) ist die natürliche Grenze  der Gemeinden Ingenio und Agüimes, ist eine der größten Barrancos auf dem Kanarischen Archipel. Bekannt ist diese Schlucht für seine pre-hispanischen archäologischen Überreste und wertvolle Flora und Fauna. Darüber hinaus befinden sich in diesem Tal eine große Zahl von Höhlenwohnungen, darunter eine Kapelle und mehrere Restaurants, die in den Fels gegraben wurden. Unter der einheimischen Flora in dem Barranco gibt es viele kanarisch- sowie makaronesisch-endemische Pflanzen.

Das Gebiet ist auf archäologischer Ebene außerordendlich wichtig, da es hunderte von Höhlen der Ureinwohner gibt. Die größte Sammlung von Mumien und pre-hispanischen Utensilien wurde hier gefunden und ist nun im „Museo Canario“ in Las Palmas de Gran Canaria zu sehen. Die bekanntesten Höhlen sind: "Cuevas Muchas",Cueva Labrá, el "Risco del Canario", El "Risco Vicentico", El "Risco del Negro", etc.

Die Anzahl der Bewohner im Barranco Guayadeque ist zwar in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen, jedoch lebt die Bevölkerung in verschiedenen Ortsteilen weiterhin in den traditionellen Höhlenhäusern. Der erste bewohnte Ortsteil ist "Cueva Bermeja", dessen Name von der Färbung des  Gesteins kommt. Ein weiterer Ortsteil heißt "Montaña de las Tierras" oder „La zona de los Marteles". Hier befindet sich die „Ermita de San Juan Bautista“.

Auf einem Hügel in der Talmitte liegt ein „Tagoror“ (Versammlungsplatz, Steinkreis). Die ebenso "Tagoror" genannte Ratsversammlung war eines der wichtigsten öffentlichen Organe der Altkanarier. Seine Mitglieder waren der Guanarteme (König), der Faycan und der vom Adel geformte Rat. Außerdem pflegte die betagte Harimaguada, die Dank ihrer Weisheit hoch angesehen war, den Guanarteme im Hinblick auf die anstehenden Themen zu beraten. Vermutlich beriet der Tagoror Angelegenheiten der bürgerlichen Ordnung, die mit der Regierung oder Justiz zusammenhingen.

Ein Sábor oder Sabor genanntes Gremium war ein anderes beratendes Volksorgan, das eher militärischen Charakter aufwies und von den Guayres (vermutlich den Ortsvorstehern) gebildet wurde. Höchstwahrscheinlich wurde diese Organ ausschließlich in Krisenzeiten oder zu Festen einberufen, denn zu seinen Aufgaben zählten die Verteidigung des Territoriums, der Weideflächen und Viehherden sowie die Schiedsrichterrolle im Rahmen der Wettkämpfe, die den Teilnehmern das Messen ihrer Kräfte und Gewandheit erlaubten.

In beiden Ortsteilen von Guayadeque sind heute Raststätten, Parkplätze, Restaurants (Höhlenrestaurants), Souvenirsgeschäfte etc. Es besteht hier die Möglichkeit typischen Wein und gegrilltes Schweinefleisch und Ziegenfleisch nach traditioneller Art zu verkosten. Nicht fehlen dürfen die kanarischen „papas arrugadas“ (Salzkartoffeln).

Quelle:

www.wikipedia.de, gemäß GNU Free Documentation License

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