Last modified: 15 January 2020.

Andalusiens Naturjuwelen und Kulturelle Höhepunkte

Das Hinterland Andalusiens ist wenig bekannt.  In mehreren Schutzgebieten verbergen sich einige Naturjuwelen Spaniens. Weiße Dörfer vor gerundeten Hügeln über die sich endlos Olivenbäume bis zum Horizont reihen. Im Nordosten der Provinz Jáen liegt der Naturpark Sierra Cazorla, Segura y las Villas, der größte Andalusiens. Im Biosphärenreservat an den Quellen des Guadalquivir leben Menschen und Wildtiere in einer malerischen Landschaft.  Cordoba mit der unvergleichlichen Mesquita-Kathedrale und die Alhambra in Granada gehören zu den bedeutendsten Stätten der spanischen Kultur. Einzigartig ist Guadix, die einstige Seidenmetropole mit über 2000 Höhlenhäusern. Der Flamenco, die Musik der Zigeuner spiegelt das sonnige Temperament der Bewohner wieder.

Abgelegen Bergdörfer an den kahlen Südhängen der schneebedeckten Sierra Navada . Am Cabo de Gata bei Almeria wurden seit den 70er Jahren zahlreiche Western und monumentale Spielfilme mit berühmten Schauspielern wie Clint Eastwood gedreht. Die Kulisse ist wie von Künstlerhand geschaffen. Die Blütenstände der Agaven wirken wie Bleistiftstriche auf den sanft gerundeten Bergen vulkanischen Ursprungs an der Mittelmeerküste. Eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Reise im östlichen Teil Andalusiens.


Termine: derzeit keine  

 

Highlights:

  • Das Weindorf Compéta am Fuße der Sierra
  • Der Aussichtsgipfel La Tiñosa in der Sierra Subbetica
  • Maurische Architektur in Cordoba
  • Im Jagdrevier an den Quellen des Guadalquvir
  • Guadix, die Stadt der Höhlenhäuser
  • Granada mit der Alhambra (Weltkulturerbe)
  • Abgelegen Bergdörfer in der Sierra Nevada
  • Cabo de Gata, die Westernlandschaft am Mittelmeer
  • Malaga und seine Museen

 

Reiseverlauf

Tag 1: Willkommen in Malaga

Flug nach Málaga und Fahrt in unser Hotel. Abends Begrüßung durch den ASI Berg- und Wanderführer. 1 Nacht in Málaga.

 

Tag 2: Das Weindorf am Fuße der Sierra  
Wir fahren in das Weindorf Cómpeta. Ein Wanderweg führt oberhalb der Gärten nach Canillas de Albaida. Von weitem sieh man die kleine Eremita de Santa Ana über dem Ort. Abstieg durch die engen Gassen der alten Maurensiedlung in das Tal des Río Cajula. Wir folgen dem grünen Flusstal und steigen durch Olivenhaine auf zum Cruz del Muerto (848 m). Im schattigen Steineichenwald geht es hinunter nach Salares.

Nach dem Mittagessen Fahrt über den Zafaraya- Pass nach Norden in die Sierra Subbetica. (2 Nächte)

Aufstieg 475 m

Abstieg 525 m

Wegstrecke ca. 10,2 km

Gehzeit ca. 4,0 h

 

Tag 3: Durch die Schlucht oberhalb von Zuhero

Oberhalb des malerischen Ortes Zuhero verläuft der Weg. Der Blick schweift über die Dächer hinweg auf die Ebene, bepflanzt mit unzähligen Olivenbäumen, die sich aneinander reihen. Vorbei an alten Mandelbäumen kommt man in den kleinen Barranco des Arroyo Bailón. Üppig grüner Wald wechselt mit trockenen Wiesen auf denen Schafe weiden.  Beim Cortijo Peral ist der höchste Punkt der Wanderung überwunden und durch ein breites, offenes Hochtal erfolgt der Abstieg zurück zum Dorf. Vom Aussichtspunkt  oberhalb von Zuhero hat man noch einmal einen großartigen Blick auf das Dorf mit der massiven Festung.

Aufstieg 450 m

Abstieg 450 m

Wegstrecke ca. 13,6 km

Gehzeit ca. 4,0 h

 

Tag 4: Rundumblick vom La Tiñosa

Anfahrt über Priego de Cordoba zum Cortijo de la Peñuela. Am Fuße der Nordflanke des Tiñosa prägen Olivenhaine und einzelne weiße Fincas im fahlen Grün das Erscheinungsbild, wie in der gesamten Region.

An der Puerta de Mahina scheint der Aufstieg zum Gipfel (1565 m) steil.  Einige enge Serpentinen und bald legt sich der Bergrücken flach zurück. Der Ausblick ist atemberaubend. Die Betische Kordillere bis hin zur Sierra Nevada liegt vor uns. Der Abstieg erfolgt am selben Pfad über den kahlen Bergrücken zurück zum Ausgangspunkt.

Am späten Nachmittag Landschaftsfahrt nach Cordoba (2 Nächte in Cordoba)

Aufstieg 850 m

Abstieg 850 m

Wegstrecke ca. 14 km

Gehzeit ca. 5,5 h

 

Tag 5: Auf den Spuren der Mauren in Cordoba

An diesem Tag nehmen wir uns Zeit, die einzigartigen Sehenswürdigkeiten der Stadt am Río Guadalquivir zu erkunden. Einst Sitz der Emire und des Califen von Cordoba, dem Herrscher über das Maurenreich. Ein ortskundiger Fremdenführer begleitet uns durch die Mezquita de Cordoba. Mit 23.000 m3 gehörte dieses Bauwerk zu den größten Moscheebauten weltweit. Heute steht ein gotisches Kirchenschiff im Zentrum der Anlage.

Nach der Besichtigung, Mittagessen in der Altstadt und der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

 

Tag 6: Fahrt in die Sierra Cazorla

Die Fahrt im Tal des  Río Guadalquivir führt durch das „Reiche Andalusien“. Agrarproduktion ist der wichtigste Wirtschaftszweig Andalusiens. In der Nähe der Wasserläufe wird großflächig bewässert, und in den trockenen Zonen stehen Millionen  von Olivenbäumen. Spanien ist der weltweit größte Produzent von Olivenöl, und in Andalusien sind einige der größten zusammenhängenden Anbauflächen. Städte wie Úbeda oder Baeza können mit bedeutender  Renaissancearchitektur aufwarten. Wir besuchen Baeza, seit 2003 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Am frühen Abend treffen wir in Cazorla ein (3 Nächte in der Sierra Cazorla)

 

Tag 7: Panoramawanderung oberhalb von Cazorla

Der Ausganzpunkt unserer Wanderung im Ort Iruela. Der Serpentinenpfad zieht über einer kahlen Bergwiese nach oben. Schon bald zeigt sich das großartige Panorama. Unter uns das Castillio de Iruela und gegen Nordwesten die Olivenhaine in der sanft hügeligen Landschaft. Nachdem wir die Höhe des Bergkammes erreicht haben steigt der Weg leicht aber stetig an. Mit etwas Glück beobachten wir Wildtiere. Steinböcke, Mufflon, Gämsen und Hirsche  halten sich im Naturpark zahlreich auf. Geier nutzen thermische Aufwinde über den Berggipfeln. Der lange Aufstieg zum Gipfel des Gilillo (1847 m) lohnt.  Bei gutem Wetter schweift der Blick bis zur Sierra Mágina und den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada. Kurzer Abstieg zum Forstweg nach Cazorla.

Aufstieg 900 m

Abstieg 650 m

Wegstrecke ca. 16 km

Gehzeit ca. 7,5 h

             

Tag 8: Das Tal des Río Borosa

Die Fahrt führt uns in das Valle de Guadalquivir. Der Río Borosa ist wohl einer der schönsten Zuflüsse der Lebensader Andalusiens. Im grünen Tal fließt das klare Gewässer nur langsam und in Gumpen stehen Forellen gut sichtbar. Erst im hinteren Teil des Tales steigt der Weg an und verläuft als Pfad in einer einzigartigen Karstlandschaft, vorbei an Kaskaden nach oben. Nach Durchquerung eines Bergstollens erreicht man einen kleine Stausee, Embalse de los Órganos (1250 m). Der Rückweg verläuft wiederum durch das Tal entlang dem Río Borosa.

Aufstieg 550 m

Abstieg 550 m

Wegstrecke ca. 22 km

Gehzeit ca. 8,0 h

Tag 9: Zu der Stadt der Höhlenhäuser und nach Granada (Busfahrt)

Wir nehmen die Route über die fruchtbare Hochebene  nach Guadix. Diese Stadt ist einzigartig! Bis zu 10.000 Einwohner leben in ca. 2000 Höhlenhäusern die in den weichen Kalktuff- und Lössgestein gegraben wurden.

Unter den Mauren blühte die Stadt auf und wurde zum Zentrum der Seidenherstellung. Wir legen hier einen Stop ein und besuchen die Altstadt. In Guadix sind wir zum Mittagessen und fahren anschließend nach Granada. (2 Nächte in Granada)

 

Tag 10: Die Alhambra, Weltkulturerbe in Granada

Mit exklusiver Führung machen wir einen Rundgang durch das einzigartige Kulturdenkmal Alhambra. Wir besuchen die Nasridenpaläste mit dem Myrten- und dem Löwenhof. Über die Portalgärten Generalife gelangen wir zum Gartenschloss mit dem Wassergrabenhof. Hinunter zum Río Darro und an der Plaza Nueva essen wir in einer der Bodegas landestypisch, Tapas. Rundgang über den Albaicín und den Nachmittag verbringen wir in der Stadt mit Stätten großer spanischer Geschichte.

 

Tag 11: Die Bergdörfer der Sierra Nevada

Die Sierra Nevada liegt zwar vor den Toren Granadas, die versteckten Bergdörfer der Alpujarra sind jedoch nur über kurvenreiche Bergstraßen zu erreichen. Trevelez ist das höchstgelegene Dorf in der Sierra. Ausgangspunkt für die Besteigung des Mulhacen (3432 m) und zahlreicher Wanderungen. Über dem Dorf ragt der Peñabon auf. Diesen Aussichtsberg besteigen wir über einen steilen Serpentinenpfad. Auf einer Hochfläche queren wir Almweiden und erreichen den Gipfel auf 2100 m. Abstieg in den Barranco de Trevelez über La Umbría.

Nach dem Mittagessen in Trevelez fahren wir Richtung Süden an das Cabo de Gata. (3 Nächt in San José)

Aufstieg 600 m

Abstieg 600 m

Wegstrecke ca. 9,5 km

Gehzeit ca. 4,5 h

 

Tag 12: Küstenwanderung am Cabo de Gata

Südlich des Ortszentrums beginnt der Wanderweg am Mirador de Castillo. Von hieraus überblickt man den verschlafenen Ort San José in der Bucht. Die Farben und die Formen dieses Gebirges vulkanischem Ursprungs an der Südküste Spaniens sind wie von einem Künstler geschaffen. Die Blütenstände der Agaven unterbrechen die sanften Rundungen wie Bleistiftstriche. In Italo-Western der 70er Jahre und in monumentalen Filmwerken diente diese Landschaft als Hintergrund. Das Licht ist magisch. Wir wandern entlang idyllischer Buchten die zu einem Badeaufenthalt einladen. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir den Sattel Collado de la Vela Blanca. Von hier aus sieht man bereits den Leuchtturm von Cabo de Gata, das Ziel unsere Wanderung. Rückfahrt vorbei an den Salinen im Schutzgebiet, eine der Stellen in Europa, an denen sich Flamingos aufhalten.

Aufstieg 600 m

Abstieg 600 m

Wegstrecke ca. 95 km

Gehzeit ca. 45 h

 

Tag 13: Zum Fischerdorf  La Isleta de Moro

Wiederum starten wir unsere Wanderung in San José, diesmal geht es Richtung Osten. Von einer Anhöhe aus hat man bereits einen Blick längs der Steilküste und auf die Südhänge des El Fraile, dem Berggipfel über uns. Der Panoramaweg verläuft auf einer Rampe leicht abwärts nach Los  Escullos. Das Meer hat aus dem vulkanischen Tuffstein bizarre Steinformationen gewaschen. Dazwischen geschützte Buchten mit hellem Sandstrand und auf der Anhöhe die Festung, Castillo San Felipe. Den letzten Kilometer nach La Isleta folgen wir dem Wanderweg. Im Fischerdorf verweilen wir und bleiben zum Mittagessen. Rückfahrt über Pozo de Fraile nach San José.

Aufstieg 200 m

Abstieg 200 m

Wegstrecke ca. 11,5 km

Gehzeit ca. 4.0 h

 

Tag 14: Nachmittag in Malaga

Am Vormittag Fahren wir entlang der  Küstenstraße vorbei an Almeria und den Gewächshäusern westlich der Stadt bei El Edijo. Hier befindet sich die weltweit größte Fläche von Gemüseproduktion unter Folie.  Den Nachmittag in Malaga kann man individuell für eine Besichtigung der Stadt  nutzen.

Abends Verabschiedung.

 

Tag 15: Abschied nehmen von Andalusien  


Die abwechslungsreiche Reise durch den Osten Andalusiens endet in Malaga. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

ANWe Logo 4 Png

DSC03832 Kopie klein

 Tiroler Bergsportführer Logo

Suchen

 > Über mich 


 > Interview: ASI Wanderführer Hermann Kuen ganz persönlich 


SERVICES

 > Wetter in Inzing  

 > windfinder  

 > sunrisesunset  

 > travelriskmap  

 > EarthCam  

 > weitere Links für Reisende  i  

facebook button Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Click this menu on your PC with the right mouse button. On the mobile and tablet you press the link for  2 seconds.

 Über mich 

MEINE REISEZIELE 2020


 


SERVICES 

 > Wetter in Inzing  

 > windfinder  

 > sunrisesunset  

 > travelriskmap  

 > EarthCam  

 > weitere Links für Reisende 

facebook button Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

REISEZIELE  im Archiv


Spanien

 > Costa Blanca    > Andalusien   > Gran Canaria   > Teneriffa   > La Gomera   > Lanzarote   > La Palma   > Pyrenäen   > Kantabrien & Asturien   > Mallorca  

Italien

 > Sardinien   > Sizilien   > Sextener Dolomiten   > Villnößtal   > Cilento   > Piemont   

Portugal

 > Madeira   

Österreich

 > Innsbruck Trek   > Stubaier Alpen   > Obergurgl  

Deutschland

 > Berchtesgaden  

Ferne Länder

 > Baltikum     > Myanmar   > Venezuela    > Kuba   


 > IMPRESSUM              HOME   

 

Suchen >

Free Joomla! templates by AgeThemes
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.